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Chronik

Unsere Schule blickt nun schon auf eine über 40-jährige Geschichte zurück. Den Beginn möchten wir hier aufzeigen:

 

1953
Grundsteinlegung des Gebäudes

11.1974
Resolution des Kreis-Sonderschul-Elternrates, der auf die Einrichtung der Schule drängt.

12.1974
Bruno Gremmel (Vorsitzender der LH-NOM) spricht sich gegen die Einrichtung aus. Der Standort Hardegsen sei „ungeeignet“.
Auch die CDU-Kreisfraktion spricht sich gegen sie Einrichtung der Schule aus. Sie sei inhuman und von schulischer Seite her „schlecht“.

10.1975
Genehmigung der Rektorenstelle durch das KM. Widersprüche durch die Kreiselternschaft sowie der LH-NOM werden abgewiesen.

04.11.1975
Erster Schultag. Hardegser Stadtanzeiger berichtet über 45 SchülerInnen der ehemaligen landwirtschaftlichen Berufsschule (daher der liebevolle Name „Puddingschule“). Kommissarische Schulleitung „Uwe Deppe“ (Konrektor). Das Kollegium setzte sich zusammen aus: Christine Hennes, Elisabeth Hoppe, Jutta Kehl, Monika Kleff, Margarethe Merks, Dorotgee Schmidt und Helga Schapitz. Damals fuhr bereits das Unternehmen Weihrauch für die Schule. Zum ersten Schultag gab es Kutschfahrten für die Schüler.

23.03.1976
Einweihung der Kreissonderschule Hardegsen durch den Landrat Herr Axel Endlein und den damaligen Bürgermeister Wilhem Gehrke. Als Geschenk gab es 3 Verkehrswachtkoffer zur Verkehrssicherung. Herr Kramer als Schulleiter spricht von einer großen Chance für die „Schwächsten“ und davon, Vorbehalte gegen Behinderte abzubauen.

02.06.1976
Resolution der LH-NOM gegen die Kreissonderschule. Diese sei diskriminierend für die behinderten Kinder und man habe Vorbehalte was die personelle Ausstattung angeht.

In der Folge hatte man immer wieder Sorge um die personelle Abdeckung in der Schule. Die politische Ebene debattiert darüber.

09.1976
Erste Jahresbilanz. Die Schule hat Vertrauen gewonnen. Herr Kramer hat sich als fähiger Organisator bewiesen. Der LK-NOM „schmückt“ sich damit, mit der Kreissonderschule der bestausgestattete LK zu sein. Das KM wurde aufgefordert, mehr Lehrer bereitzustellen. Die statistische Unterrichtsversorgung lag 2,8% unter Soll.

10.1976
Neuer Name für die Kreissonderschule. Hier entstand die Weperschule! Ziehvater des Namens war Herr Kramer, der einen heimatverbundenen Namen für die Schule wollte. In der Auswahl waren auch „Wiehnbergschule“ und „Sohnreyschule“.

01.1976
SPD setzt Rotstift im LK an, verschont aber die Schule.

03.1977
Reittherapie wird an der Schule verankert.

04.1980
Diskussion um die Teilnahme der behinderten Kinder am Konfirmandenunterricht. Eltern fühlen sich „verschaukelt“, weil ihre behinderten Kinder nicht am Konfi-Unterricht teilnehmen sollen. Sie sollen, so die Pastoren der Corvinusgemeinde, in ihren eigenen Pfarrbezirken konfirmiert werden. Die Eltern der „nichtbehinderten“ Kinder sprechen sich ebenfalls dagegen eine Teilnahme aus. Ihre Kinder hielten das nicht aus. Es gab dann einen „Nebengottesdienst“, bei dem sieben behindert Kinder konfirmiert wurden.
Kinder der Weperschule schmücken in Hardegsen die Weihnachtsbäume. Die Hardegser Bevölkerung ist begeistert und es gibt 50 .- Euro als Prämie für den schönsten Baum.

04.1983
Startschuss für den Anbau an das alte Gebäude. Kosten ca. 780.000 Euro. Bauzeit ca 15 Monate.

03.1985
Einweihung des Anbaus
Der Schulelternratsvorsitzender sagt: „Wir sind dankbar, dass unsere Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten, durch das Aufdecken verborgener Fähigkeiten nicht abgesondert, sondert besonders gefördert werden.“

21.10.1985
10 jähriges Jubiläum. Es kamen einige hundert Besucher und Gäste. Zu dem Zeitpunkt belief sich die Schülerzahl der Weperschule auf 60 S/S

 

 

2006

Umzugspläne des LK. Die Weperschule soll nach Gillersheim „umgesiedelt“ werden. Herr Deppe kann dies unter Aufbietung aller Kräfte verhindern.

10.2015

Wir feiern bei schönstem Sonnenschein 40 Jahre Weperschule mit allen Schülern, Eltern, Mitarbeitern, ehemaligen Kindern und Mitarbeitern.

4.11.2015

Der eigentliche Jahretag der Weperschule. Wir feiern mit Pizza und Zauberer!